Die SGi zu Gast beim Bürgermeister der Stadt Burg

Ehrenbuch der Stadt Burg
Ehrenbuch der Stadt Burg

Ehrenbuch der Stadt Burg

Zur feierlichen Eintragung des neuen Königshauses in das Buch der Stadt Burg lud die Stadt Burg, vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Jens Vogler, in die Volksbank Jerichower Land.

Zur Begrüßung und Einstimmung auf den festlichen Akt richtete Sportfreund Vogler einige beachtbare Worte an die Anwesenden, die wir nochmals allen zugänglichen machen wollen.

Quelle: Rede des Vertreters des Bürgermeisters der Stadt Burg, Herrn Jens Vogler, anlässlich des Empfanges für die Schützenkönige des Jahres 2016 zur Eintragung in das Ehrenbuch der Stadt Burg am 14. Mai 2016, 13.00 Uhr, Volksbank, Rolandplatz

Sehr geehrte Frau Vorsitzende Eggert,
sehr geehrte Frau Litschke,
sehr geehrte Schützenköniginnen und -könige,
verehrte Mitglieder der Schützengild Burg,
werte Gäste,

im Namen des Bürgermeisters, des Stadtrates und im eigenen Namen begrüße ich Sie recht herzlich zu diesem Empfang.

Zum nunmehr 26. Male veranstalten Sie das Schützenfest für die Bürger unserer Region.
Ihre aktive und traditionell engagierte Vereinstätigkeit veranlasst mich, Ihnen für Ihre Arbeit besonders zu danken.

Die Schützengilde Burg kann stolz darauf sein, was sie in den vergangenen 26 Jahren erreicht hat. Neben ihrer modernen Schießanlage ist das Besondere ihre Vereinstätigkeit, welche nunmehr nach so vielen Jahren auf eine zwischenzeitlich beachtenswerte Tradition verweisen kann. Hier engagierten und engagieren sich die Mitglieder vorbildlich in ihrer Freizeit und mit eingenen Geldmitteln. Ohne dieses unermüdliche Engagement ihrer Mitglieder und Unterstützer wäre ein erfülltes Vereinsleben undenkbar.

Liebe Schützenschwestern und -brüder,

der Verein möge weiterhin  eine Bereicherung für die Stadt Burg sein. Die Mitglieder sollen weiterhin zum Sport und zur Kommunikation in die Schützengilde kommen. Nicht nur an den Tages des Schützenfestes wünsche ich Fröhlichkeit und Harmonie. Diese möge im gesamten Jahr gelten. Ich wünsche dem Vorstand weiter viele Ideen, um die positive Entwicklung der Schützengilde erfolgreich fortsetzen zu können.

Verherte Majestäten, werte Gäste,

durch die Pflege der Tradition des Schützenwesens ist eine feste Säule in der Freizeitgestaltung unserer Mitbürger entstanden. Alte Traditionen wurden wieder mit Leben erfüllt, neuen Entwicklungen, wie zum Beispiel der Entfaltung des Bogen- und Armbrustschießen stand der Verein offen gegenüber. Schützenfeste und deren Umzüge strahlen über die jeweiligen Gemeindegrenzen hinaus und beleben das Veranstaltungsangebot der Region. Das ist nach nunmehr 26 Jahren nicht mehr wegzudenken. Pfingsten steht in Burg mittlerweile als Synonym für das Schützenfest. Dieser Fixtermin ist nicht nur schnell einprägsam sondern zumeist auch mit dem gutem Wetter verbunden.

Viele gute Beziehungen zu anderen Vereinen sind in den letzten 26 Jahren entstanden und werden mit gegenseitigen Besuchten und sportlichen Vergleichen gepflegt. Ihre Gästeliste beweist, dass die Schützengilde Burg von 1810 e. V. auch weit über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Namen hat. Darüber hinaus haben sich in den vergangenen Jahren viele Freundschaften entwickelt, die es zu erhalten und auszubauen gilt.

Ein weiterer, wesentlicher Aspekt Ihrer Vereinstätigkeit sit die sportliche Komponente.
Selbstverständlich – das liegt ind er Natur der Sache – steht für die Mitglieder der Schützengilde der Schießsport an erster Stelle im Vereinsleben. Bekanntermaßen fördert der Schießsport insbesondere Ruhe, Konzentration, Disziplin, Selbstbeherrschung und Ordnungsgefühl. Diese Eigenschaften eignen sich in besonderer Weise dazu, die in unserer teilweise sehr hektischen Zeit anstehenden Aufgaben zu meistern. An dieser Aussage halte ich auch angesichts der zwischenzeitlich eingetretenden Verschärfung der Sicherheitslage fest. Es mehren sich die Stimmen in der Politik, welche unter dem Thema der Terrorismusgefahr eine weitere Verschärfung des ohnehin in Deutschland bereits sehr strengen Waffenrechts fordern. Wenn man sich das deutsche Waffenrecht mal genau betrachtet, so wird deutlich, dass die Vereinsmitglieder von Schützenvereinenen, welche auf Grund von erteilten Waffenbesitzkarten Schusswaffen besitzen und für ihren Schießsport verwenden dürfen, bereits einer umfassenden Überwachung durch die zuständigen Waffenbehörden unterfallen. So eine Waffenbesitzkarte gewinnt man nicht im Lotto, kann sie auch nicht mit viel Geld kaufen sondern erwirbt diese erst nach einer längeren Anwartschaftszeit, wo man im Schützenverein aktiv gewesen sein muss. Zudem muss jeder Schüzte eine Zuverlässigkeit und seine Sachkunde in Prüfungen beweisen. Vorbestrafte Mitbürger sind vom Erwerb einer Waffenbesitzkarte und damit einer Schusswaffe von vornherein ausgeschlossen. Die Schützenvereine, wie zum Beispiel die Schützengilde sind ein Garant dafür, dass der Gebrauch von Schusswaffen verantwortungsvoll und innerhalb des gesetzlichen Rahmens erfolgt. Das ist gut so und daher bedarf es keiner Verschärfung des Waffenrechts.

Meine sehr verehrten Majestäten,

im fairen, sportlichen Wettkampf mir ruhiger Hand und scharfem Auge haben Sie beachtliche Ergebnisse erzielt und wurden zu Majestäten proklamiert. Zu diesem Erfolg gratuliere ich Ihnen nochmals recht herzlich. Mit der neuen Verantwortung als Schützenkönig werden Sie im kommenden Regierungsjahr vor allem Repräsentationsaufgaben bewältigen müssen. Ich bin mir jedoch ganz sicher, dass Sie die Schützengilde Burg und somit auch die Stadt Burg auf allen Veranstaltungen würdig vertreten werden.

Hochverehrte Majestäten,

als Zeichen Ihrer Königswürde darf ich Sie nunmehr bitten, einzeln nach vorn zu kommen und sich in das Gästebuch der Stadt Burg einzutragen.

Nachdem Sie sich in das Gästebuch der Stadt eingetragen haben, darf ich Sie bitten, mit mir auf ein erfolgreiches Regierungsjahr anzustoßen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer ins Schwarze treffen. Den für heute geplanten Veranstaltungen wünsche ich zahlreiche und vor allem zufriedene Besucher. Ihnen allen wünsche ich nach den Veranstaltungen besinnliche Tage, an denen Sie sich ein wenig regenerieren können.